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In Nürnbergs Südstadt fängt es an. Barrierefrei durch Technik und Semantik.
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EDEKA kündigt Planung für Kaufhof-Areal am Aufseßplatz an

Bild EDEKA kündigt Planung für Kaufhof-Areal am Aufseßplatz an

Kaufhof Gebäude von der Wölckernstraße aus gesehen

EDEKA will bis zum Jahr 2023 das alte Gebäude abgerissen und einen gemischten Wohn- und Geschäftsbau errichtet haben.
Projektentwickler ist die Ten Brinke Group. Sie planen ein Haus mit Vollsortiments-Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss und Untergeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen.
Das ehemalige Warenhaus steht seit 2012 leer. Frühere Planungen für Abriss und Neubau wurden im Jahr 2016 vorgelegt. Damals war die Fertigstellung für 2019 geplant.

Der Aufseßplatz hat durch den Leerstand des markanten aber maroden Gebäudes enorm an Kundenfrequenz verloren. Dass in der Zeit nach der Schließung unter anderen REWE und Woolworth (Kaufda) in der Nähe große Verkaufsflächen eröffnet haben, hat das Fehlen des ehemaligen "Schocken" und danach "Kaufhof" Warenhauses nicht ausgeglichen.

Der Aufseßplatz in der Nürnberger Südstadt ist heute, im Jahr 2019, nur ein trauriger Schatten früherer Größe.

Die heutige Gestaltung stand zwar von Beginn an auch in der Kritik. Aber immerhin ist der Aufseßplatz für Spiel, Begegnung und Veranstaltungen ausgebaut worden.

Nachtrag Ende 2019. Springprozession.

Nicht Projektübergabe, sondern Verkauf von EDEKA an die Ten Brinke Group, die bereits bei der Stadt Nürnberg einen Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshaus eingereicht hat, das nun auch Weihnachten 2023 fertig werden soll.

Wer bei der Schließung des Warenhauses 2012 eine Wette abgeschlossen hätte, dass es nach sieben Jahren immer noch keinen Neubau geben würde, wäre verlacht worden. Dumm ist nur, dass Bodenspekulanten überhaupt kein Interesse haben, zu bauen, sondern nur so zu tun, als wollten sie bauen und derweil so lang wie möglich zu warten bis das Grundstück richtig dicke teuer geworden ist. Ich wette gegen den Fertigstellungstermin 2023. Wer wettet gegen mich? Aber nicht um Geld, nur um die Ehre.

Stand: 30.12.2019

Medienrechtlich verantwortlich für den Inhalt dieses Artikels: Eberhard Schneider

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