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Eingang ArtiSchocken. Foto: Medienladen e. V.
Die kulturelle Zwischennutzung des ehemaligen Kaufhof startete am 17. Mai 2013. Im ehemaligen "Schocken" öffnete die Kleinkunstbühne ArtiSchocken im Erdgeschoss in der ehemaligen Gaststätte "Fränkische Stube" in der Landgrabenstraße 139.

Blick auf die Vergnügungsgeschäfte beim Maifest 2012. Foto: F. Endreß
Das Maifest am Aufseßplatz geht ins siebte Jahr. Es hat sich etabliert als lokales Volksfest und Nachfolger für die drei Südstadt-Kirchweihen Gibitzenhof, Steinbühl und St. Peter.
Veranstaltet wird das Maifest vom lokalen Gewerbeverein "Südstadt AKTIV e. V." in Zusammenarbeit mit vielen Schaustellerbetrieben.
Die Eröffnung findet am 26. April 2013 um 17.30 Uhr statt. Schirmherren sind Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der den Bieranstich durchführen wird, und der Staatsminister der Finanzen, MdL Dr. Markus Söder.

Bürgerbüro im ehemaligen Kaufhof am Aufseßplatz. Foto: Eberhard Schneider
Die Grundstückseigentümerin Metro Properties GmbH und die Stadt Nürnberg haben einen Mietvertrag über Räume im ehemaligen Kaufhof am Aufseßplatz unterzeichnet.
In dem ehemaligen Blumenladen an der Nordostecke ist Ende April das Moderationsbüro für das Projekt "ein neues Herz für den Nürnberger Süden" eingezogen. Das Bürgerbüro ist als Kontaktstelle am Ort montags von 15:00 bis 17:00 Uhr und mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt. Südstadtportal berichtete.
Die "Fränkische Stube" an der Landgrabenstraße mit 530 Quadratmetern wird vor allem durch den Medienladen e. V. für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Eine 1.400 Quadratmeter große Fläche im Erdgeschoss ist für Einzelveranstaltungen vorgesehen.
Weitere Flächen im Erdgeschoss werden von Multi Development für eigene Zwecke genutzt. Die Gesellschaft ist Investorin und Betreiberin des "neuen Schocken" am Aufseßplatz, der nach dem Abriss entstehen wird.

v. l. n. r.: Alexandra Schwab, Dipl. Ing. Rita von Frantzky, Dr. Michael Fraas, Hans-Joachim Schlößl; Foto: Eberhard Schneider
Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas und der Leiter des Amtes für Wohnen und Stadtentwicklung, Hans-Joachim Schlößl, stellten am 08. Februar 2013 das Moderationsbüro für die Nachnutzung des Kaufhof Aufseßplatz vor.
Bayerngrund GmbH mit der Projektleiterin Dipl. Ing. Rita von Frantzky soll in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe Meyer/Schwab/Heckelsmüller, Alexandra Schwab, die Koordinierungsarbeit für die Zwischennutzungen bis zum Abriss des Kaufhofs am Aufseßplatz, die Bürgerkontakte und für die Umfeldverbesserung leisten.
Vorbehaltlich entsprechender Beschlussfassung am 21. Februar 2013 im Stadtplanungsausschuss des Stadtrats soll das Moderationsbüro in Kürze seine Arbeit aufnehmen.
Für das Projekt "ein neues Herz für den Nürnberger Süden" kommen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 210.000 Euro Fördermittel. 100.000 Euro stehen für die Arbeit des Moderationsbüros zur Verfügung, 120.000 Euro für die Realisierung von Impulsprojekten. Nürnberg ist eine von vier Städten, die am Forschungsprojekt Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) teilnehmen. Joachim Schlößl: "Wir können also etwas ausprobieren!"

So könnte2015 der 'neue Schocken' am Aufseßplatz aussehen. Das Bild zeigt das Forum Duisburg. Foto: Multi Development
Axel Funke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Multi Development, nannte einen für die Südstadt wesentlichen Punkt der Planungen. Die Angebots- und Preispolitik. "Wir wollen kein Weltstadt-Shopping umsetzen. Unser Angebot wird so sein, dass jeder, der da wohnt, etwas findet."
In Untergeschoss, Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, eine davon die "Frische-Etage", werden Handelsunternehmen Platz finden. "EDEKA wird aufgrund eigener anderer Planungen nicht dort vertreten sein. Es wird aber jedenfalls einen Lebensmittel-Vollsortimenter geben"
, so Peter Wallenhorst, Leiter Projektentwicklung bei METRO PROPERTIES Deutschland. Wallenhorst hob die Besonderheit des Standortes Aufseßplatz in der "zentralen Mitte der Südstadt" hervor. Metro Properties rechne auch damit, dass sich weitere Handelsunternehmen im Umfeld niederlassen.
Bei der Pressekonferenz am 30.11.2012 sparte niemand an Lob für die enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümer, Projektentwickler und Stadtverwaltung. Angesprochen auf ein stark verzögertes Projekt von Multi Development in Neumarkt, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly die wesentlichen Unterschiede. Das Projekt am Aufseßplatz sei politisch nicht umstritten. Und es werde planungsrechtlich in einem iterativen Prozess in enger Abstimmung zwischen allen Beteiligten entwickelt.
Seit 2008 verzichtet die N-ERGIE Aktiengesellschaft auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Partner. Stattdessen spendet der regionale Energieversorger den Gegenwert der Geschenke im Rahmen der N-ERGIE Weihnachtsaktion, um ehrenamtliche Projekte zu unterstützen.
In den letzten Jahren unterstützte die N-ERGIE mit dem Geld Initiativen und Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren.
In diesem Jahr stehen Projekte im Mittelpunkt, die mehreren Altersklassen gleichzeitig zu Gute kommen: 2012 fördert die N-ERGIE mit ihrer Weihnachtsaktion generationenübergreifende Projekte mit sozialen und karitativen Zielen sowie Bildungs-, Umwelt- oder Energiethemen. Wichtig ist, dass die Projekte eine nachhaltige Wirkung haben.

Mister Ruffy and his Band. Foto: Rote Bühne Nürnberg
YOUNG ARTISTS ON STAGE heißt die neuen Reihe der roten Bühne in der Südstadt von Nürnberg. Sie startet am 20. Oktober 2012. Die jungen Künstler sind talentiert, motiviert, kreativ und energiegeladen, durchaus kritisch, nachdenklich, musikalisch oder auch komisch.
Von Kabarett über Poetry, Musik, Gesang bis zu Comedy, Theater und mehr – in diesem für alle Sparten der darstellenden Kunst offenen Forum werden wir viele Talente entdecken können.
Bewerbungen für das Programm sind erwünscht und unter dem Stichwort "frisch, fröhlich, frei!" zu richten an: info@rote-bühne.de. Jeder künstlerische Beitrag sollte ca. 5 – 15 Minuten dauern. Maximal zwei Auftritte pro Person sind möglich.

Der Eingang zum Casablanca bei Nacht.
Foto: Heinz Wraneschitz
"Für die herausragenden Akzente, die sie im Kulturleben der Stadt Nürnberg und über diese hinaus setzen", so die Begründung der Jury, bekamen die Mitglieder des Vereins Casa e.V. vom Nürnberger Stadtrat am 25. Juli den Preis in Form eines Nürnberg-Stipendiums, dotiert in Höhe von 2.500 Euro.
Die mittlerweile 500 Mitglieder haben das von der Schließung bedrohte Kino im Jahr 2009 übernommen. Sie betreiben es seither mit wachsendem Erfolg als "Kino mit Courage".
Die Jury lobt: "Nicht nur in Nürnbergs Südstadt möchte Casa e.V. neue kulturelle Impulse setzen. Inzwischen hat das ehrenamtlich geführte Haus alle drei Kinosäle renoviert. Das bereits ausgezeichnete Kino-Programm mit Reihen wie dem Kurzfilmfestival 'max kurz!' oder dem 'Agenda-21-Kino' wird ergänzt durch Lesungen und Live-Konzerte."

Wirtschaftsreferent Dr. Fraas (Mitte) flankiert von Funktionsträgern von HVB e. V., Südstadt AKTIV e. V., MÜSIAD e. V. und Bürgerverein Südstadt.
Foto: Eberhard Schneider
Das Nürnberger Wirtschaftsreferat hat zusammen mit drei Einzelhandelsverbänden einen Einkaufsführer für das Umfeld des Aufseßplatzes produziert. Denn "auch nach der Schließung der Kaufhof-Niederlassung gibt es am und im Umfeld des Aufseßplatzes weiterhin gute Einkaufsmöglichkeiten"
so Wirtschaftsreferent Dr. Fraas.
Der Referent verteilte am Samstag den 23.06.2012 an einem Infostand vor den geschlossenen Kaufhof-Türen den Einkaufsführer mit und diskutierte mit Passanten.
Der Einkaufsführer ist ein Faltblatt, das aufgeklappt ca. 60 mal 30 Zentimeter misst und die Adressen und Standorte von 50 Unternehmen enthält. Eintragen lassen konnten sich die Handels- und Handwerksbetriebe gegen einen Beitrag zur Kostendeckung.
Der Einkaufsführer steht auch online im PDF-Format (nicht barrierefrei) zur Verfügung.

Diplom-Schmuckdesignerin Silke Rehermann mit ihrer Kreation "La Fleur". Foto: Eberhard Schneider
Der Kontrast könnte größer nicht sein. Am Aufseßplatz dreht sich die Welt des Südstadt-Einzelhandels um den Abstieg und die erhoffte Nachfolge des "Schocken"-Kaufhauses. Langsam leeren sich bei Galeria Kaufhof die Lager, die seit Monaten teils mit zugekaufter Ramschware zum Supersparpreis nachgefüllt wurden.
Ein paar hundert Meter über die Wiesenstraße westwärts beginnt ein Internet-Startup
Der Luxusring kann über die Webseite amoonic.de vom Kunden selbst aus der designerischen Grundform an seine Wünsche angepasst werden.
Südstadtportal hat Sabine Beck, Geschäftsführerin von Amoonìc und Diplom-Schmuckdesignerin Silke Rehermann zu La Fleur (Die Blume) interviewt.
Metro Properties, Eigentümer der Immobilie am Aufseßplatz, hat am 31. Mai 2012 bekannt gegeben, dass sie den ehemaligen Galeria-Kaufhof-Standort am Aufseßplatz zusammen mit der Firma Multi Development entwickeln will. Multi Development Germany GmbH ist die deutsche Tochter eines niederländischen Konzerns und spezialisiert auf den Betrieb von "Shopping Malls", in denen vor allem große Einzelhandelsketten vertreten sind.
Was die Lösung aus Saarbrücken (Metro) und Duisburg (Multi) wohl Bewohnern und Gewerbe in der Südstadt von Nürnberg bringen wird? Die Südstädter hatten ja teils sehr konkrete Wünsche für die Folgenutzung gesammelt.
Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas konnte dem Wirtschaftsausschuss des Stadtrats am 28.03.2012 nur berichten, dass die Metro Properties GmbH & Co.KG plane, das bestehende Kaufhaus abzureißen und ein neues Gebäude mit einem zeitgemäßen Konzept zu errichten.
Wer Betreiber des neuen Einkaufspunkts sein werde und welches Handelskonzept dort umgesetzt werde, werde von Metro Properties demnächst bekannt gegeben.
Samstag Nachmittag im Kaufhof am Aufseßplatz. "Wir schliessen" steht auf den Plakaten. So, als wären die Verfasser stolz darauf. Der Akkordeonspieler neben dem Eingang spielt dazu einen flotten Walzer.
Im Warenhaus brummt das Geschäft. Auf der Rückseite im Erdgeschoss, bei EDEKA, ist ein guter Geschäftsgang seit Jahren der Normalfall. Aber im Galeria-Bereich hat man lange nicht mehr so viele Kunden gesehen.
Woran liegt das? Rabatte von überwiegend 10 bis gelegentlich 70 Prozent ziehen natürlich Interessierte an. Hier haben die verschiedenen Kulturen der Südstadt eine Gemeinsamkeit. Wenn die Prozentzeichen in den Augen glitzern, gibt es kein Halten mehr.
Der Beobachter stellt sich bei dem Andrang aber doch eine Frage: Hätte nicht das gesamte Warenhaus mit einer angepassten Sortiments- und Preispolitik gerettet werden können?
Unter der Federführung von Georg Behninger, Reinhard Bienert und Evelyn Hesselmann hat sich unter dem Titel SÜDART eine Gruppe von bildenden Künstlern in der Südstadt zu Ateliertagen zusammengefunden. Die Veranstaltungsreihe startet am Freitag, den 30.03.2012 um 19:00 Uhr mit einer Vernissage im Südpunkt. Prof. Dr. Hermann Glaser spricht zur Eröffnung.
Seit Oktober 2011 betreibt die Arbeiterwohlfahrt Nürnberg zusammen mit dem Casa e.V. im Casablanca-Kino ein ehrenamtliches Projekt mit dem Namen "Kino am Nachmittag". Kino am Nachmittag findet jeden ersten und dritten Montag im Monat statt und richtet sich in erster Linie an Seniorinnen und Senioren.
Die im städtischen Umfeld bereits gut bekannte Rote Bühne in der Tanzfabrik Nürnberg hat sich ein neues Korsett gegeben. Die bisher von Julia Kempken allein betriebenen und finanzierten Aufführungen regionaler und internationaler Künstler/innen wurden auf einer Gründerversammlung am 18.12.2011 in den "Kulturverein Rote Bühne e.V." übergeben.
Ein fünfköpfiger Vorstand wird sich zukünftig gemäß Satzung um die öffentliche Durchführung und Produktion von kulturellen Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Kabarett, Musik sowie Tanz kümmern.
Auch der Förderung jugendlichen Engagements auf kulturellem Gebiet will der Verein ein Podium geben.
Die Stadt Nürnberg plant bis 2013 einen Lärmaktionsplan für den Lärm, den Autoverkehr und öffentliche Verkehrsmittel verursachen. Dafür wurde die erste Online-Bürgerbeteiligung in Nürnberg ins Leben gerufen. Die erste Stufe mit dem Hinweis auf Lärmschwerpunkte und der Möglichkeit, Vorschläge zu machen, lief bis 08.02.2012.
Hier können Sie die Ergebnisse abrufen: http://nürnberg-aktiv-gegen-lärm.de.
"Es ist beeindruckend, wie die Menschen in der Südstadt die Kaufhof-Schließung als Chance begreifen, sich engagiert und viele Vorschläge zur künftigen Nutzung des Areals eingebracht haben. Diesen Prozess wollen wir im Zuge des Modellvorhabens fortsetzen"
, so Wirtschafts- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Michael Fraas am 15.12.2011 im Stadtplanungsausschuss.
Über die ZAB-Freiwilligenagentur suchen zahlreiche Einrichtungen, die sich um Menschen in finanzieller Not kümmern, nach freiwilligen Mitarbeitern. Die Einrichtungen unterstützen, wenn Stromkosten, Schuldentilgung und Miete kaum noch Geld zum Leben übrig lassen.
Gesucht werden Helfer für die Kleiderläden von Oxfam, dem Paritätischen und der Caritas im Nürnberger Land. Auch Menschen, die Essen für Bedürftige zubereiten werden gesucht, z.B. für ein gesundes Frühstück in der Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule, das Montagsessen bei Sankt Ludwig oder für den Mittagstisch des Mehrgenerationenhauses in Röthenbach.